Erprobte Methode für Fitness, Wellness und Gesundheit
Von der Raumfahrt bis zum Spitzensport im Einsatz
Früher ein Wettbewerbsvorteil für russische Kosmonauten, erzielt Vibrationstraining heute seine erstaunliche Wirkung in vielen Bereichen.
Länger ins All
Schon im 19. Jahrhundert wurden die Auswirkungen von Schwingungen auf den menschlichen Körper untersucht. Doch erst in den 1970er Jahren sollte Vibrationstraining als wirksame Trainingsmethode entdeckt werden: Es wurde erstmals beim Training russischer Spitzensportler eingesetzt. Nach den verblüffenden Erfahrungen mit seiner Wirksamkeit wandte man es in der Folge auch bei Kosmonauten an. Da längere Aufenthalte in der Schwerelosigkeit zu Muskelschwund und Abnahme der Knochendichte führen, ist die Dauer von Expeditionen ins All begrenzt. Nachdem man Kosmonauten jedoch mit Vibrationen behandelt hatte, konnten sie fast dreimal so lange im All bleiben wie ihre amerikanischen Konkurrenten, die kein Vibrationstraining betrieben.
Mehr Wirkung
Heute wurde durch viele Studien nachgewiesen, dass Übungen auf einem Vibrationstrainingsgerät weit wirksamer als herkömmliches Fitnesstraining sind. Die Schwingungen erreichen fast alle Muskelgruppen im Körper, während normales Krafttraining maximal 60 Prozent von ihnen anspricht. Abhängig von der eingestellten Frequenz ziehen sich die Muskeln 15- bis 50-mal pro Sekunde zusammen – so wird in kürzerer Zeit ein deutlich höherer Trainingseffekt erzielt. Außerdem aktiviert Vibrationstraining nicht nur die oberflächliche, sondern auch die tiefer liegende Muskulatur.
Gesteigertes Wohlbefinden
Vibrationstraining hat außerdem auch positive Auswirkungen auf andere Körpersysteme: Es erhöht die Durchblutung, kurbelt den Stoffwechsel an und vermehrt die Knochendichte. Der Sauerstoffgehalt im Blut nimmt zu, Vitalstoffe werden besser im Körper verteilt und Abfallprodukte schneller abtransportiert. Das gesamte Wohlbefinden steigt.
